Was ist neu bei den Facebook Einstellungen zur Privatsphäre?

Vorausgestellt sei, dass die Einstellungen zur Privatsphäre bei Facebook 50 verschiedene Versionen mit mehr als 170 Auswahlmöglichkeiten umfasste.

Mittlerweile hat Facebook die Privatsphäre-Einstellungen geändert. Die neuen Optionen stehen den Anwendern allerdings erst nach und nach zur Verfügung.

In den meisten Fällen hilft ein gesunder Menschenverstand bei den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook. Ein paar Ärgernisse hat Facebook allerdings abgestellt. So kann bald mit einem Klick allen Anwendungen verboten werden, auf die Daten des Users zuzugreifen. Das Geburtsdatum, welches zuvor zwangsweise öffentlich war, kann nun verborgen werden. Zudem verspricht Facebook, dass zuvor getätigte Einstellungen künftig auf neue Produkte übertragen werden können. Teile des Profils, die auf Privat gesetzt wurden werden künftig also nicht mehr öffentlich gemacht, nur weil Facebook die Anwendung in irgendeiner Weise geändert hat.

Was hat sich konkret geändert? Hier eine kurze Zusammenfassung:

Erstens wurden die Einstellungen zur Freigabe der Inhalte vereinfacht. Die Auswahl, ob "Jeder, Freunde oder Freund von Freunden" die Posts sehen können wurde übersichtlicher gestaltet. Die Einstellungen werden bei Änderungen seitens Facebook in dieser Sektion übernommen.

Zweitens wurde die Anzahl von Basisinformationen verringert, die sofort für jeden Facebook-Nutzer sichtbar waren reduziert. Hauptsächlich betrifft dies die Einstellung wer Deine Freunde und Seiten sehen kann. Die Einstellungen können individuell vorgenommen werden.

Drittens wurde die Kontrolle von Fremdapplikationen und anderen Websites vereinfacht, so dass keine Informationen mehr ungewünscht an Drittanbieter gelangen können. Partner Seiten können nur dass sehen, was öffentlich freigegeben wurde.